Gemeente Toerisme Damme

Geschichte

Im Jahre 1134 suchte eine Sturmflut die Nordseeküste heim und bahnte sich einen Meeresarm ins Landesinnere. Brügge, das einen Ausweg zur See suchte, baute sofort einen Querdeich. An diesem 'Damm' ensteht ein Fischerdorf. Der Graf von Flandern verlieh diesem Ort bereits 1180 die Stadtrechte von 'Damme'. Brügge hatte inzwischen einen Kanal nach Damme gegraben und das Städtchen entwickelte sich schnell zu einem dynamischen Umschlaghafen.

Mehr als 300 Arten von Gütern werden importiert. Zu erwähnen ist hier, daß Damme die Stapelrechte für den Wein, der aus Bordeaux eingeführt wurde, und für den Hering aus Schweden besaß.

Nach dem Brand von 1213 breitet sich ein Baufieber aus: im Jahre 1225 beginnt man mit dem Bau derLiebfrauenkirche, 1241 mit dem Bau der neuen Markthallen und um 1249 ist bereits Rede von dem St. Janshospital.

Leider ist die Blüte von kurzer Dauer, denn bereits gegen Ende des 13. Jh. kämpft man mit demVersandungsproblem des Zwinarms. Trotz der Krise bauen die Dammer zwischen 1464 und 1468 ein neuesRathaus. Karl der Kühne heiratet 1468 Margareta von York in Damme.

Zwischen 1578 en 1584 wütet der Geusenkampf in der Grenzgegend in aller Heftigkeit. Die Liebfrauenkirche, die Heiligkreuz-Kapelle und St. Katharina-außerhalb-von-Damme werden stark geplündert und sogar zerstört.

Während des 80-jährigen Krieges (1568-1648) liegt Damme auf der Frontlinie und werden die mittelalterlichen Festungsmauern geschleift, um für den sternförmigen, siebeneckigen Wall, vom Typ Vauban, Platz zu machen. 1725 wird ebenfalls ein Teil des Längs- und Querschiffes der Kirche abgerissen.

1811 läßt Napoleon seine Kriegsgefangenen zwischen Brügge und der Schelde einen Kanal graben. Das Trajekt umgeht jedoch den Dammer Kornmarkt nicht und alle Nationshäuser müssen weichen. Von Damme bleibt nur noch die Hälfte übrig. 1815 erreichte man bereits Hoeke und unter niederländischer Herrschaft geriet man bis in Sluis.

Zwischen 1842 und 1843 wird der Leopoldkanal gebaut, um das Wasser aus den Scheldepoldern abzuleiten. 1846 wird mit den Arbeiten für den Abzweigungskanal der Leie begonnen, besser bekannt als derSchipdonkkanal. So wurde innerhalb eines halben Jahrhunderts das Aussehen einer Gegend vollständig geändert.

Während des 2. Weltkrieges ging es den Polderdörfern weniger gut. Die Siphons wurden im Mai 1940 gesprengt und zu Ende des Krieges stand Oostkerke unter Wasser. Am 13. und 14. September 1944 wurde die furchtbare Schlacht um die Mühle von Moerkerke geführt. Die Kirche von Oostkerke wurde am 22. Oktober 1944 gesprengt ...

Nachdem die Ruhe wieder eingekehrt war, entwickelte Damme sich zu einem kulinarischen Zentrum

Seit 1977 ist der Name Damme nicht nur als kleines romantisches Städtchen am Dammer Kanal bekannt, sondern auch als die prächtige Gemeinde, die es zusammen mit Hoeke, Lapscheure, Moerkerke,Oostkerke, Den Hoorn, Sijsele und Vivenkapelle in dem einzigartigen Delta zwischen Brügge und der See bildet. Seit 1997 kennt Damme internationalen Ruf als Bücherdorf.

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