Gemeente Toerisme Damme

Liebfrauenkirche

Der absolute Hingucker von Damme ist die robuste Liebfrauenkirche mit ihrem typischen flachen Turm. Von April bis September können Sie die 206 Stufen besteigen um dort ein herrliches Panorama zu genießen. Dort gibt es eine phänomenale Aussicht auf die Stadtwälle aus dem 17. Jahrhundert den Damse Vaart sowie die ausgedehnte Polderlandschaft. 

 

Spitze auf dem Turm

Die Liebfraukirche wurde 1225 erbaut. Im Laufe des 13. Jahrhundert wurde sie weiter ausgebaut in der Scheldegotik, einem romantischen Stil mit Gotikelementen. Auch später wurde die Kirche weiter verschönert. Im 14. Jahrhundert kam auf dem rüstigen Turm eine Spitze. Die goldenen Zeiten von Damme spiegelten sich in der Skalengroße der Kirche, die allmählich die Allüren einder Kathedrale bekam. Ausbauarbeiten abgeschlossen waren, vom Zerfall die Rede.

 

Schwere Lasten

1578 wurde Damme erobert und geplündert von dem Geusen. Die Kirche wurde später restauriert, sie hat sich von diesem Schlag aber nie mehr erholen können. Die Bevolkerungszahl sank in einem beunruhigenden Tempo, vor allem sobald Damme darüber hinaus die Garnisonsstadt der Spanier wurde. Die Lasten für die Große Kirche wurden der Gemeinschaft allzu schwer. Ein Teil des monumentalen Gotteshauses wurde sowie die Turmspitze abgebaut. Dank den übergebliebenen Zwischenmauern zwischen den Haupt- und Seitenschiffen kann man sich heutzutage noch den Umfang der ursprünglichen Kirche vorstellen.

 

Außergewöhliche Stücke

Besuchen Sie unbedingt doch einmal die Liebfraukirche. Die Einrichtung sieht recht überwältigend aus. Oberhalb der Säulen des mittleren Schiffs sind hölzerne Apostelbilder aus dem 13. Jahrhundert angeordnet. Sie überlebten die religiöse Gewalt des 16. Jahrhunderts. Beachten Sie auch das Wunderkreuz oberhalb des Kruzaltars. Der Legende nach fischten in Damme ansässige Fischer das Kreuz aus dem meer heraus. Jedes Jahr wird es bei der Heilgen Blutprozession in Brügge getragen. Des Weiteren finden Sie in der Kirche noch wertvolle Barockaltäre sowie einen Beichtstuhl aus dem 17. Jahrhundert in der Kirche befinden sich auch sehr alte Grabsteine. Der berühmte Dichter Jacob van Maerlant ist hier beerdigt worden. Sein ursprünglicher Grabstein verschwand im 18. Jahrhundert, jetzt ist nur noch eine Gedenkplatte übergeblieben.

 

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